Mutgeschichte III

Heute Mittag klingelt es im Gemeindehaus. ich bin gerade im Büro. Ich öffne und bin noch vorsichtig. Wegen Corona und Abstand und überhaupt. Ein mir fremder Mann sagt, er wolle etwas bringen. Für die Flüchtlinge. Die Kirchengemeinde beherbergt drei Männer und drei Frauen aus Eritrea im Kirchenasyl. ich bin gerührt. Es ist der Besitzer des Restaurants Abessina. Er hat ohne Aufforderung von irgendjemandem eritreisch gekocht. Es sieht lecker aus. Wir müssen uns doch gegenseitig helfen, sagt er und lacht. Die Hausbewohner sind begeistert. Sie lachen auch aus vollem Herzen. ich schaue ein bisschen zu Boden. Habe Tränen in den Augen. Eine Krise verändert alles. Auch manches zum Guten. Hoffen wir darauf. Und freuen uns daran 🙂

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